EA ohne Zukunft?

      EA ohne Zukunft?

      Dies ist eine persönliche Meinung!!! Achtung der Text kann Ironie beinhalten. Es können Schreibfehler enthalten sein.

      EA verbaut sich seine Zukunft. Es ist Zeit zum umdenken. Auch Ubisoft wird es nicht leichter haben. Diese Publisher haben gerade in den letzten Jahren einen Weg eingeschlagen der auf dem Konsolen Markt gut funktionieren kann aber nicht auf dem PC. Der PC Markt ist nicht eingebrochen und wird es in den nächsten Jahren auch nicht.

      Wie so oft Prophezeit. Konsolen sind eine nette Sache, doch nie so flexible und so weit wie ein PC. Für den normalen Verbraucher der nur seine Kiste anschmeißen will um kurz was zu spielen ist eine Konsole sicher eine Gute Wahl. Obwohl man sagen muss das selbst dies nicht mehr so schnell geht wie früher. Von hohen Download Zeiten und Patch Zeiten bis hin zum Spielstart vergeht schon einige Zeit. Die Stärken der Konsolen werden für mich da schon ausgemerzt.

      Der PC hat deutliche Vorteile. Aber das muss ich niemand hier erzählen.

      Aber zurück zu EA.
      Mit welchen Spiel hat der Untergang angefangen? Für mich war es Dragon Age 2. Dragon Age war das Spiel das mich am meisten von dem Genre her in den Ban gezogen hat. Eine Gruppe die man selbst zusammen stellt. Das Spiel hatte alles was einen begeistert. Der Rest erledigte die Community mit tollen Erweiterungen. Mit Dragon Age 2 wollte man die Spieler holen denen das alles zu kompliziert war. Also Schlauchlevel machen, Kampfsystem abspecken und den Spielern ja nicht zu viel Freiheit bitten.

      Auch den Fussball Manager habe ich gerne gespielt. Es war nie was berauschend neues dabei. Jedes Jahr ein Update der Datenbank (Was die Community schon so machte) und dazu 1 oder 2 neue Features. Nach 2010 war der Stillstand schon fast da. Bis 2012 kam immer weniger dazu der Versuch einen Multiplayer einzubauen. 2013 war es ein Update der Datenbank und ein kleiner Bugpatch.
      Die absolute Frechheit brachten sie 2014. Es wurden Features raus genommen und es gab einen Datenbank Update. Das Spiel wurde zum voll Preis verkauft. Nachdem der Verkauf des Spiels nicht mehr einbrachte Verkündete man das aus der Serie. Großes Kino.

      Mit Mass Effect wurde ein weiteres Spiel das von Teil 1 (Großartig) bis Teil 3 (ist ok muss man aber nicht haben) versaut wurde. Großartig wie EA es schafft Spiele zu demontieren.

      Need for Speed. Eine Serie in der es darum ging die Polizei ein wenig zu ärgern, von diesen verfolgt zu werden und einen Heiden Spaß zu haben. Später dann noch sein Auto zu pimpen und das ganze richtig hübsch zu verzieren. Was hat man aus der Serie gemacht? Keine Ahnung. Auf jeden fall kein Need for Speed. Der Spaß bleibt völlig auf der Strecke. Es geht um Krach und Bang ohne Sinn. Burnout lässt grüßen. Aber das war die Sache von Burnout. Klar kannst du dein Auto pimpen. Hier hast ein neuen Motor. Boah DANKE

      Sim City....Träum....Ein Dorf gründen....Nein eine Stadt und daraus eine Metropole zaubern. Mit allem was dazu gehört. Dreck, Industrie, Geschäfte, Verkehr, Wasser, Strom, Wohnungen....usw. usf. Geil. Der Traum aller Bürgermeister Sim City 4. Fast perfekt.
      Nach mehreren gescheiterten Ausflügen von Sim City das auf Casual umzubauen kam die beste Nachricht. Sim City soll wieder Sim City werden. Alle JEAH OLE OLE.
      Was dann kam. Hm ich habe keine Ahnung. Es war nicht Sim City. Auf den Karten haben Dörfer Platz. Komplex ist anders. Das wichtigste aber...Der PC ist zu schwach für das geile Spiel also muss alles über das Internet laufen. Das ist viel besser. Die gewaltigen Maschinen von EA haben schon oft bewiesen das sie es NICHT können. Wieder eine Serie den Erdboden gleich gemacht.

      Battlefield. Ja ja Battlefield. Es sind nach Battlefield 2 Jahre ins land gezogen. Dazwischen ein wenig Bad Company. Die ok waren aber nicht der Kracher. Dann wurde BF3 angekündigt. Die Grafik war umwerfend das spielen hat wirklich Spaß gemacht. Klar da muss man kein Finanzgenie sein, die Serie bringt noch mehr Geld mit DLC´s. Call of Duty macht es seit Jahren vor. Obwohl die Preise von EA sogar noch ok waren. Also haut man zu dem Hauptspiel nochmal 50 Euro raus für Premium das man alles im Paket hat. Kaum war das erste DLC released dachte sich EA wohl. "He das klappt ja super mit dem Premium. Ich habe eine noch geilere Idee." Also wurde direkt mal BF4 angekündigt. Jährlicher Release geil. WARUM? Ja weil die Spieler doch glatt Features wollen wie Commander und so. Also verkaufen wir das Spiel nächsten Jahr nochmal für 50 Euro...ohne Premium natürlich.

      Zwischen drin wurde noch entschieden das Steam doof ist. Die behalten glatt alle Daten der Spieler oder wollen noch Geld dafür. Es ist viel besser einen eigenen super Laden mit Mega Schnäppchen und einer riesigen Auswahl von spielen zu machen. Dazu können wir auch noch beim Start den PC erst mal einfrieren lassen. Was man da alles abgreifen kann....großartig.

      Ubisoft geht diesen Weg auch. UPlay. Eine geniale Erfindung. Origin und Uplay. 2 weitere Programme die niemand brauch. EA hat darauf hin sich mit Steam gezofft und alle EA Spiele in den eigenen Shop gepackt die ab da released wurden.
      Ubisoft verkauft die Spiele weiterhin über Steam. Verknüpft das ganze aber mit UPlay. Also kaufe ich das Spiel bei Steam installiere dies und will starten. Danach muss ich das Ding aber ja bei UPlay registrieren und da spielen. Tolle Sache..so stelle ich mir das vor.

      Ubisoft schafft es wenigstens Spiele raus zu bringen ohne diese komplett zu zerstören. Nach schwächen zeigen sie wieder Stärken. Wie bei den Siedlern, Splinter Cell oder anderen Spielen.

      Steam hat im Bereich des Verkaufs einfach die Nase vorn. Ach was einen ganzen Schritt. Dazu kommen Greenlight, Early Access, Software und unschlagbare Angebote. Dazu aber ein anderes mal.
      Schöner Text kann ich voll und ganz zustimmen :thumbup:

      Noch ein kurzer Beitrag zum "neuen" Blizzard-Launcher, ich finde Blizzard macht es in der Hinsicht recht gut da dieser A) Optional ist und B) dazu dient das man sich automatisch anmeldet und es nicht über das Spiel machen muss oder die Patches nach Spielstart installiert werden.

      Blizzard rudert zurück und hört in letzter Zeit wieder mehr auf die Konsumenten siehe "Diablo" ;No Comment :D

      Ich hoffe ja persönlich das es wieder Richtung schöner Spieleverpackungen geht und ich ein Vollpreis Spiel in der Hand halte welches ich auch ohne DLC komplett Spielen kann.
      Deswegen Unterstütze ich viele Projekte auf Kickstarter da es zu 90% die Game Box dazu gibt und bei der Entwicklung jeder "Backer" die Chance hat seine Meinung/Verbesserungen/Vorschläge einzubringen.
      Aber das hab ich ja schonmal in meinem Kickstarter Thread geschrieben :saint:
      Es wurde ein Spiel für Sie gefunden, aber tokaR ╯ ツ ╯ hat es nicht angenommen.


      Danke Ronin,

      du hast in allen Punkten recht. Das EA-Management und die Finanzie´s hinter EA sind zu einer richtigen "Bande" verkommen. Schade ist dann nur, das die eigentlichen Entwickler zB. DICE unter dem Druck oder der Deathline
      im Nachhinein leiden müssen. Hier behaupte ich einfach mal ganz frech, "Wenn die Entwickler mehr Zeit bekommen würden, dann wird´s auch was mit dem Spiel" und nicht dieses hinter dem Geld der Gamer hinterhergeheschel.

      Die verschiedenen Plattformen mit ihren Shops sind wirklich sehr nervig ... so far. Steam hat schon lange vorgelegt, das holen die anderen NIE wieder ein :D

      Ich will mich hierzu auch mal äußern, da ich finde das nicht alle (zumindest für mich) relevanten Punkte hinterfragt wurden:
      1. Die Wirtschaftlichkeit: Hinter diesen Firmen hängen meistens amerikanische Firmen und Geldgeber. D.h. die Gier der amerikanischen Banker haben wir alle zu spüren bekommen. Aber das ist hier nicht das Thema. Jede Firma besteht auch aus Arbeitnehmern und ihren Familien. Und der Spielmarkt ist unumstritten einer der wirtschaftsstärksten. Jede Firma muss wirtschaftlich agieren (d.h. Löhne, Inventar und Arbeitsmittel erwirtschaften). Hier hängt eine Menge dran. In den letzten Jahren ist der Zweig der Computerspieleindustrie stark gewachsen, abhängig davon sind volkswirtschaftliche und gesellschaftliche Branchen und Beratungsstellen.
      Ich wollte hiermit kurz die Einseitigkeit, aus dem Blick des Gamers nehmen und eine eher "globale" Einsicht geben.

      2. Fifa 12 und 13. Von Crafty weiss ich, daß es seit Fifa 12 das Momentum gibt, das zumindestens den besseren Spielen den Spielspaß nimmt. Von der Idee her denke ich, dass man schlechteren Spielern (ich bräuchte das für BF ;) ) eine "Gleichwertigkeit" ermöglichen wollte, was an sich ja kein schlechtes Unterfangen ist.

      3. Battlefield 4: Hier kann ich dir nur Recht geben, BF4 ist geprägt von Updates, die teilweise sehr schlecht entwickelt waren (nach dem vorletzten Update, kamen viele nicht mehr ins Spiel, auf bestimmten Server konnte nicht mehr gespielt werden, etc.) Ausserdem vergibt DICE "Geschenke" für die Unannehmlichkeiten, der mehr als schlechten Programierung und der miesen Updates. Ob das noch wirtschaftlich ist, weiss bisher nur DICE und EA.

      Wer noch an den Themen Computerspieleindustrie und Wirtschaftlichkeit interessiert ist:
      pwc.de/de/pressemitteilungen/2…e-und-applikationen.jhtml
      game-bundesverband.de/index.php/de/

      Ich hätte hier noch viel ansprechen können, z. B. die globale Sicht auf die Wirtschaft der Spieleindustrie (Thema Taschengeld für 12-16 jährige in den Industrienationen etc.), Arbeitnehmer und Arbeitsbedingungen in Schwellenländern (hier werden die meisten Hardwareprodukte hergestellt) usw. Gern würde ich darüber diskutieren, wen es interessiert!
      ich kann nahezu allem bislang dazu gesagtem behaltlos zustimmen.


      Crowdfounding hat bewiesen, dass Publisher nicht mehr zwangsweise an der Umsetzung von (vor allem erfolgreichen!) Spielen beteiligt sein müssen

      Innerhalb der vergangenen Jahre mögen wir uns an die "DLC und Season's Pass"-Politik ja schon beinahe gewohnt haben - vor allem bei den 'klassischen' Publisher-Spielen bzw -Serien.

      Was Vor allem EA aus dieser Strategie gemacht hat ("Kaufe simple Zeppeline für Deine Stadt für €10,-" bei SimCity), verschreckt Spieler immens; bei SimCity (teils auch beim letzten "Need for Speed") sah ich das persönlich als bislang höchste Form der Perversion und ich mag mir ausmalen, dass der kommende, vierte Teil der "Sims" dort noch einmal eine Schippe drauf setzt.
      „Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die Normalen gebracht haben.“
      (George Bernard Shaw)




      (Analog-Shitstorm)